Attraktiver Blog-Content – fünf Tipps, wie Sie Blogging-Fehler vermeiden

Blogs schießen aus dem Boden wie die Pilze. Publizieren kann heute jeder, der einen Computer einschalten und bedienen kann – aber nicht immer ziehen mühsam recherchierte und qualitativ hochwertige Beiträge auch viele Leser an. Stimmt was nicht mit der Blogging-Moral der Deutschen? Oder liegt es doch am eigenen Text? Hier fünf Tipps, wie Sie Ihren Blog Content attraktiv gestalten und Ihre Leser binden.

Jeder, der schon mal einen Blogartikel verfasst hat, kennt das: Mühsam hat man einen langen Text zu einem, – wie man meint – höchst-spannenden Thema verfasst und publiziert – und dann das: Kein Klick, kein Feedback, und die Erkenntnis: „Kein Mensch interessiert sich für mich!“ Woher kommen denn bloß die Tausende von Klicks erfolgreicher Blogger – und was machen die anders?

Keine Angst – zunächst sollte man wissen: Jeder Blogger fängt mal klein an und die berühmten Multimillion-Dollar-Blogs (addicted2success.com) haben zudem ein paar unschlagbare Vorteile, auf die Sie als „Hans Meier“ leider von Anfang an verzichten müssen: Dazu gehören jede Menge Vorsprung bei der Markenbekanntheit und eimerweise Kapital – „buckets of money“, wie der Amerikaner so schön sagt. Dem Blog der Huffington-Post werden Sie so schnell keine Konkurrenz machen – aber es lohnt sich, die Blogging-Philosophie der erfolgreichen Anbieter etwas genauer zu betrachten – und sich daran das ein oder andere Beispiel zu nehmen.

Tipp 1: Viele erfolgreiche Blogger haben es schon vorgemacht. Finden Sie Ihre Nische und lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen!

Wer seiner Onlinepräsenz einen unverwechselbaren Stempel aufdrücken will, sollte sich zunächst seine Zielgruppe sehr genau ansehen. Nicht jeder Inhalt klappt für jedes Publikum – und das muss man wissen! Lernen Sie, die Bedürfnisse Ihrer zukünftigen Leser einzuschätzen: Suchen diese Insider-Tipps oder Expertenrat, wollen sie Tipps fürs Selbermachen oder benötigen sie Orientierungshilfen auf der Suche nach aktiver Unterstützung? Für wen wollen Sie schreiben?

Tipp 2: Schlechter Content ist der beste Weg zum Misserfolg. Vermeiden Sie Blogging-Fehler!

Schlechte Recherche, Halbwissen und fehlende Authentizität – das sind die drei größten Fehler, die einem professionellen Blogger unterlaufen können. Warum? Der moderne Internetnutzer kennt sich besser aus, als Sie denken. Jeder, der es will, ist heute in der Lage mit nur wenigen Mausklicks alternative Quellen und Informationen zu finden – und entlarvt Plagiate, schlechte Informationsqualität oder Halbherzigkeit in Null-Komma-Nichts. Die Folge: Ihre Glaubwürdigkeit und Ihr digitales Profil erleiden Schaden – und dieser Makel bleibt langfristig an Ihrer Marke und Ihrer Person kleben. Befassen Sie sich deshalb vor allem mit Themen, die Sie auch wirklich durchdrungen haben, und geben Sie diese mit persönlicher Überzeugung wider. Machen Sie sich zudem bewusst: Ihre Leser suchen auch stets nach der Person, die hinter einem Beitrag steht. Im Zeitalter der Digitalisierung ist Authentizität ein gefragtes Gut.

Tipp 3: Seien Sie bitte nicht so langweilig!

blog content attraktiv gestaltenSelbstverständlich gehören ein gepflegter Stil, ordentliche Rechtschreibung und Fachwissen in einen guten Blogbeitrag. Trotzdem meinen viele Autoren, der ultimative Ausdruck Ihres Expertentums läge in einer besonders eloquenten oder hochgestochenen Ausdrucksform begründet. Ganz ehrlich? Nein. Pflegen Sie unbedingt Ihren eigenen Stil als persönliches Markenzeichen, bedenken Sie aber: Frisch und luftig ist immer besser, als stickig und fad. Nehmen Sie sich ein Beispiel an amerikanischen Fachautoren! Viele von ihnen kommunizieren in ihren Publikationen persönliche Erfahrungen und eine mitreißende Leidenschaft für ihr Thema – und kämen trotzdem nie auf die Idee, dies könnte ihren Expertenstatus schmälern. Warum auch? Jeder vernünftige Leser zieht einen eingängigen und attraktiven Stil einer trockenen Abhandlung vor – vor allem, wenn der Inhalt in jedem Fall überzeugt und das gewünschte Fachwissen sich am Ende ohne große Mühe herauskristallisiert. Vermeiden Sie also bitte Fachjargon, zu komplexes Vokabular oder gar „interne Firmensprache“ in Ihrem Blog! Als echter Experte haben Sie das gar nicht nötig.

Tipp 4: Stelle Sie Ihr Ego zurück und befassen Sie sich etwas mit dem Thema „SEO“.

Kundenfrage: „Können wir den Texteinstieg für diesen Beitrag nicht etwas kreativer schreiben?“ Blogger-Antwort: „Alleine im März 2016 wurden über 58 Millionen Blogbeiträge nur auf WordPress veröffentlicht (Quelle: de.statista.com). Möchten Sie einen Kreativwettbewerb gewinnen, oder möchten Sie, dass Google Sie und Ihre Themen findet?“ Tatsächlich sollten Sie es vermeiden Ihre Themen besonders fantasievoll anzuteasern. Suchmaschinen „denken“ klar und strukturiert – nicht um die Ecke. Lassen Sie Ihr Ego und den Wunsch nach Selbstinszenierung also erst mal sausen und fragen Sie sich stattdessen lieber: „Was interessiert meine Leser wirklich und was würden diese googeln, um einen solchen Text wie meinen zu finden?“ Dabei dürfen Sie ruhig selbst mal „googeln“ – und einen Blick auf die Ergebnisse der großen Konkurrenz werfen. Verschlagworten Sie Ihre Texte auf jeden Fall mit den passenden und für Ihren Inhalt und die Suche relevanten Keywords – und lesen Sie in Kürze mehr zum Thema SEO in unserem Blog!

Tipp 5: Content-Klau ist streng verboten!

Jeder ist mal uninspiriert oder findet nicht den richtigen Zugang zu seinem Thema. Es spricht nichts dagegen, sich hier von Kollegen Inspiration zu holen oder Diskussionen in Foren zu verfolgen, um aktuelle Trends zu erkennen und diese aufzugreifen. Aber abschreiben oder 1:1 übernehmen fremder Texte ist – schon aus urheberrechtlicher Sicht – strengstens verboten. Natürlich kann kein Autor ein Thema exklusiv für sich in Anspruch nehmen. Sie werden im Netz zahlreiche Texte finden, die sich mit ähnlichen Dingen befassen, wie dieser Beitrag, den Sie hier gerade lesen. Was ihn einzigartig macht, ist der besondere Stil, die dem jeweiligen Autor eigenen Formulierungen und die logische Struktur. Das sind – nebenbei gesagt – auch genau die Kriterien, die Soziale Medien oder Suchmaschinen wie Google für die Beurteilung von „Unique Content“ ansetzen. Wenn es also mit der Inspiration für ein Thema klemmt – schreiben Sie Ihren Text lieber morgen, oder nächste Woche. Er wird auch dann noch ein interessiertes Publikum finden.

Wie Sie Ihren Content effizient verbreiten, lesen Sie demnächst bei uns im media4business-Blog. Und bis dahin: Happy Blogging!