Wieso eine zeitgemäße Website auch für Kleinstunternehmer wichtig ist

„Neue Website – brauch‘ ich nicht. Ich kriege meine Kunden nicht übers Internet!“ Alle Medienberater von kleinen und mittelständischen Firmen kennen diesen Satz. Jeder von ihnen hat schon mal mit einem Fliesenleger, Ladenbauer oder Friseur zu tun gehabt, der zu 100 % davon überzeugt war, dass seine Leistungen, also seine tägliche Arbeit, wesentlich mehr zu seinem Erfolg beitragen, als „die Show“ im Internet. Gute Arbeit spricht sich rum und dann ist den Kunden die Website egal – so die einhellige Meinung.

Diese Annahme ist aus mehreren Gründen zu kurzsichtig. Eine zeitgemäße Website für Kleinstunternehmer ist heute so wichtig, wie nie.

1.) Wachsendes Konsumbewusstsein

Während Kunden früher die Informationskanäle fehlten, um bewusst einzukaufen, gehört es für heutige Konsumenten zum Alltag, sich im Netz über Waren und Dienstleistungen zu informieren. Wer eine Empfehlung für einen guten Steuerberater oder Elektriker bekommt, schaut als nächstes auf dessen Website und gleicht die dortige Präsentation mit seinen Erwartungen ab. Verbraucher überlegen heute genauer, wem sie ihr hart verdientes Geld geben.

Die Website muss Antworten geben

Investiert der Dienstleister in ein gutes Betriebsklima, in die Ausbildung junger Menschen und insbesondere in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter, engagiert er sich sozial, hat er überzeugende Referenzen und Kundenbewertungen? All dies sind Fragen, die ein potenzieller Kunde auf einer modernen Website finden möchte, um ein besseres Gefühl für den Dienstleister zu bekommen. Je persönlicher und authentischer, man könnte auch sagen ehrlicher, diese Fragen beantwortet werden, desto lieber wird es der Kunde mit genau diesem Dienstleister versuchen. Künstliches Storytelling wird heute schnell als kühl kalkulierte Eigenwerbung entlarvt. Aber ein echter Handwerker mit Herz und Prinzipien, dem vertraut man schnell.

2.) Lieber First-Mover als Nachzügler

Webseiten werden heute responsiv gestaltet. Auf diese Weise sind sie sowohl auf dem PC als auch auf dem kleineren Handybildschirm sinnvoll nutzbar. Die Durchdringung mit responsivem Design hat dazu geführt, dass sich für Webseiten ein neues Design durchgesetzt hat. Während gerade kleinere Webseiten früher aus ein paar Unterseiten bestanden, gibt es heute häufig nur noch eine Seite, die von oben nach unten scrollbar ist. User gewöhnen sich schnell an solche Veränderungen. Seiten, die diesem neuen Design entsprechen, werden als modern und zeitgemäß wahrgenommen, alle anderen als altmodisch und rückständig.

Die Website als psychologisches Verkaufsargument

Insbesondere gut verdienende Festangestellte sind aus dem Büroalltag moderne Kommunikationsmittel und immer schneller werdende Innovationsprozesse gewöhnt. Wer hier als Dienstleister mittelmäßig auftritt, dem unterstellt man schnell auch eine mittelmäßige Arbeitseinstellung.

Kennt sich der Heizungsbauer wirklich mit der neusten Heizungstechnik aus, wenn seine Website so veraltet ist? Ist der Arzt wirklich auf der Höhe der Zeit, wenn der PC im Behandlungszimmer mindestens 20 Jahre auf dem Buckel hat?

3.) Industrie 4.0

Es wird viel darüber diskutiert, dass deutsche Firmen die Chancen von Industrie 4.0 noch nicht ausreichend nutzen. Dabei können neue Technologien Arbeitsprozesse optimieren, die interne Fehlerquote senken, die Kundenarbeit zuverlässiger und die Kundenakquise gezielter machen.

Eine moderne Website verbunden mit einem professionellen Social-Media-Auftritt liefert wichtige Daten über Kundenverhalten und eröffnet sehr gezielte Webemöglichkeiten. Wer sich nur auf Mund-zu-Mund-Propaganda verlässt, nimmt sich selbst die Chance auf gezieltes Wachstum.

Auch die Website für Kleinstunternehmer ist ein Innovationsmotor

Wer durch die Ausarbeitung und Analyse seiner neuen Website erfährt, welche Möglichkeiten neue Informationstechnologien heute bereits bieten, ist oft überrascht. Man hört viel über Big Data, weiß aber noch nicht, welche Möglichkeiten die Datennutzung für das eigene Geschäft mit sich bringt. Kunden, die durch die Kooperation mit einer Medienberatung die Welt der Industrie 4.0 betreten, wollen schnell mehr. Denn Technik und Tools können nicht nur für Werbung genutzt werden. Sie sind auch hilfreich für die eigene Buchhaltung, die interne Kommunikation, die Erstellung von Statistiken oder nicht zuletzt die Mitarbeitermotivation.